Stiftungsprojekte

Die Stiftung bringt sich in vorhandene Netzwerke ein und hilft bei laufenden Projekten:

Syrien

Seit mittlerweile fünf Jahren herrscht ein blutiger Bürgerkrieg in Syrien. Die Fronten sind völlig verhärtet und die Gewalt scheint kein Ende zu nehmen.

Wir unterstützen die Orienthelfer e.V. in München.

Orienthelfer e.V. ist regelmäßig selbst unterwegs, um syrischen Flüchtlingen in vielen Belangen und in verschiedenen Ländern zu helfen. Durch die Mithilfe vertrauensvoller Mittelsmänner vor Ort kann eine durchgängige Hilfeleistung garantiert werden. Die Leistungen von Orienthelfer e.V. reichen von direkter finanzieller Unterstützung in der ersten Not über die Finanzierung von Operationen und notärztlichen Transporten bis hin zur Organisation und Finanzierung von Ausbildungsplätzen für syrische Mädchen.

Wir unterstützen die Grünhelme e.V. bei ihrem Einsatz in Syrien z. B. beim Aufbau eines Kindergartens und einer Schule.

AFRIKA

Kenia „Lebensperspektiven für AIDS-Waisen in Kenia“ –

Durch Einbezug, Schulung und Förderung von Dorfgemeinschaften und Verwandten erhalten Aidswaisen eine würdige Lebensperspektive.

Dieses Projekt unterstützt vor allem ältere Menschen die Aids-Waisen bei sich aufnehmen. Diese Menschen werden im organischen Landbau unterrichtet, erlernen Kompostierung, Saatguterhaltung und die Vermehrung von Kleinvieh.

Es werden Mikrokredite vergeben.

Besonders bedürftige Kinder bekommen Schulgeld. – Ein Ausbildungszentrum mit Stromanschluß wird aufgebaut für Ausbildungen als Friseurin, Kosmetikerin, zur Schneiderin oder als Schreiner und Elektriker im Distrikt Gatanga etwa 30 km von Nairobi.

„Lebensperspektiven für Kleinbäuerinnen“ –

Kleinbäuerinnenorganisation SACDEP (Programm für Nachhaltige, Gemeinwesen entwickelnde Landwirtschaft)

Aufgebaut werden u.a.: Gemüsegärten, die bei organischer Bewirtschaftung reichliche und vielseitige Nahrung für Mensch und Tier geben. Mit Wassertanks und Staubecken wird die Wasserversorgung gesichert; Milchziegen spenden wertvolles Milcheiweiß sowie Dung für den Kompost. Biogasanlagen werden für das Kochen aufgebaut, die das Abholzen begrenzen. Wichtig ist ferner eigenes Saatgut, welches Ernährungssicherheit gibt und unabhängig macht vom Zukauf teuer und fragwürdiger Hybridsaaten.

Uganda laut Index für menschliche Entwicklung (HDI) der Vereinten Nationen steht Uganda auf Platz 154 von 177 Ländern.
Vier von fünf Ugandern leben von der Landwirtschaft. Der Großteil der Bevölkerung besteht aus Kleinbauern und Kleinbäuerinnen.

Integrale Entwicklungsarbeit in Uganda“

Dieses Projekt fördert die Schulung und Lehre über die Anwendung der biodynamischen Landwirtschaft für ugandische Kleinbauern ebenso wird die aktive Gesundheitsvorsorge unterstützt;

Nambeeta Schule in Nambeeta, Uganda. 50 km von der Hauptstadt Kampala entfernt. Die Schule wird durch eine LehrerInnen/Eltern-Vereinigung betrieben. – Momentan besuchen 140 Kinder den Kindergarten und die Schule. Organischer Landbau ist in dieser Schule Unterrichtsfach. – Die Kinder lernen außerdem weitere praktische Tätigkeiten, wie das Flechten von Körben. Diese ermöglichen ihnen später ein kleines Einkommen zu erwirtschaften.
In dieser Gegend sind die meisten Familien Kleinbauern, die ihr Stück Land bestellen, das sie und ihre Familie knapp ernährt. Geld für einen Schulbesuch ihrer Kinder können sie kaum erwirtschaften.

Indien

Wir unterstützen Projekte in Indien die Hilfe bringen für Kindersklaven, Straßen- und arbeitende Kinder sowie für Waisen.

Kinder werden gegen ein Darlehen an ihre Eltern als Diener in eine ferne Stadt verkauft und als Arbeitsklaven missbraucht. Die Zentren sind eine Anlaufstelle für die Kinder, sich zurückzuziehen, Beratung und Rückhalt finden, zu spielen und die Grundschule nachzuholen.
Ein Kindernotruf wurde eingerichtet. Öffentlichkeitsarbeit gegen die Kinderversklavung findet statt.

Während zwar etwa 96% der indischen Kinder eingeschult werden, sind bis zum Alter von 10 Jahren nur noch 60% in den Schulen. 40% werden zu sogenannten Drop-outs.
Gerade Mädchen ärmerer Schichten müssen zumeist arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Durch mangelnde Bildung setzt sich Armut über die Generationen fort.

Gesundheit für Unberührbare.

Ein Ärzteteam und Gesundheitshelferinnen betreuen ca. 76.000 Menschen aus 80 Dörfern.
Die Menschen in den Dörfern werden geschult im organischen Landbau und Heilkräuteranbau. Die Familien erhalten dadurch eine Einkommensgrundlage.

Peru

Die Zukunft sichern für indigene Bergbauern aus sechs Gemeinden der Provinz Cajamarca in den nördlichen Hochanden von Peru durch Wiederaufforstung, Aufbau von Wasserbecken sowie Nutzung von Windenergie. Dieses Projekt der GLS Treuhand das wir unterstützen hilft den Bergbauern in Peru sich und zukünftigen Generationen den eigenen Lebensraum zu erhalten.

Aufforstung ist einer der wichtigsten Faktoren um Bodenerosion zu bremsen sowie die Fähigkeit des Bodens zur Wasserspeicherung zu erhöhen; desweiteren um Flutkatastrophen zu verhindern sowie die Treibhausgas-Emissionen in unserer Atmosphäre zu verringern. Durch diese Maßnahmen wird die Landschaft nachhaltig verändert und ist ein Projekt, das ein kleinwenig mithilft gegen den Klimawandel zu kämpfen.

Die sechs Bauerngemeinden betreiben eigene Baumschulen für Bäume die auf einer Höhe von 4000 m gedeihen. Die Früchte und Samen werden als Heilmittel verarbeitet und die Früchte des Taya-Baums liefert Farbstoff für die traditionellen peruanischen Trachten.

Parallel zur Wiederaufforstung haben die Gemeinden begonnen, ihre Wasserversorgung zu verbessern. Wasserreservoirs werden angelegt.
Da die Bergbauern an kein Stromnetz angeschlossen sind, werden Windräder zur Versorgung von Gemeinschaftsgebäuden wie Schulen und Kindergärten aufgestellt.

Die oben genannten Projekte werden durch die GLS Treuhand – „Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe“ durchgeführt.

Deutschland

Zur Erhaltung der Biodiversität unserer Natur sowie unserer Nahrungsmittel und gleichzeitig zur Unterstützung aller Kleinbauern unserer Erde, die meistens nicht in der Lage sind sich teures Saatgut zu kaufen, das meistens genmanipuliert und nicht nachbaufähig ist, d.h. die Samen bringen keine neuen Pflanzen hervor.

Unterstützen wir die Kultursaat e.V.

Die Kultursaat e.V. ist unter der Kennziffer VR 2188 eingetragen und ist gemeinnützig anerkannt.

Kultursaat hat sich zur Aufgabe gemacht, offen blühende, also nachbaufähige, samenfeste Sorten für den qualitätsorientierten, ökologischen Erwerbsanbau zu erhalten und weiter zu entwickeln. Die Dominanz von Hybriden im Saatgutangebot der meisten Arten erschwert diese Arbeit, da immer weniger samenfeste Sorten als Ausgangsbasis für die Züchtung zur Verfügung stehen. Daher wurde – co-finanziert über ein Projekt im Bundesprogramm Ökologischer Landbau sowie das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Software AG-Stiftung – eine Sammlung von noch auf dem nord- und mitteleuropäischen Saatgutmarkt erhältlichen samenfesten Sorten aufgebaut. Angefangen mit Blumenkohl, Feldsalat, Kohlrabi, Möhren, Porree, Sellerie, Spinat und Zwiebeln sind jetzt die ersten Muster unter Bedingungen des biologisch-dynamischen Gartenbaus gesichtet und die Ergebnisse über die Online-Datenbank veröffentlicht worden.

Qualität beim Essen fängt beim Saatgut an! Und bei Samen aus biodynamischer Züchtung wird auf Vitalität, Geschmack und Bekömmlichkeit hin gearbeitet – deshalb sind diese Lebensmittel so aromatisch.

Wer eigenständige Sorten für den Öko-Landbau entwickelt und nutzt, wird unabhängig von der Agrar-Industrie, die im Labor die Würde der Pflanzen negiert und vor Gentechniknahen Eingriffen nicht zurück schreckt. Chemiekonzerne haben andere Ziele. Sie sehen Saatgut als Wirtschaftsfaktor und sorgen dafür, dass sie nicht mehr einfach vermehrbar ist.

Amerika hat nur noch zwei Saatguthersteller.

Es gilt den Schatz der Vielfalt samenfester Gemüsesorten zu bewahren und dem Erwerbsanbau zur Verfügung zu stellen.

Wir unterstützen die Mellifera e.V. – Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung

Mellifera e.V. erforscht die Bienenzucht, Entwicklung der Völkerführung und der Bienenpflege.

Das sehr große Bienensterben weltweit (über 30% der Bienenvölker allein in den USA in den letzten Jahren) hat uns sehr betroffen gemacht.
Wir standen vor einer wunderschönen Blumenwiese, aber die Insekten fehlten; ein anderes Beispiel auf einem reichlich blühenden Kirschbaum sind nur ein paar wenige Kirschen….

Im Rahmen der Altenpflege sowie auch für den richtigen medizinischen Rahmen „rund um das Sterben“ – in Würde sterben können!

Für dieses Anliegen unterstützen wir die Palliativstation der Klinik Öschelbronn. – Gemeinnütziger Klinikverein Niefern-Öschelbronn.

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Wir unterstützen die Gesellschaft zur Förderung der Krebstherapie e.V. in Niefern-Öschelbronn an ihrer Arbeit zur Verbesserung der Krebstherapie.

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Wir unterstützen das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Diese Initiative unterstützt Soldatinnen und Soldaten die durch Auslandseinsätze der Deutschen Bundeswehr unter posttraumatischen Folgen (Verletzung der Seele durch Brutalität) des Einsatzes leiden;

Ebenso werden die Angehörigen gefallener Soldatinnen und Soldaten unterstützt.

Bitte unterstützen die oben genannten Projekte mit Ihrer Spende!

Archibald William Milburn Stiftung

claudiagert@aol.com